Erfolgreiche Fachveranstaltung von NeMo und Regiopolregion Paderborn in Trier

Beim vierten Bundeskongress "Tag der Regionen" in Trier bot das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ein viel beachtetes, zweitägiges Forum zum Austausch und Vernetzung. Zusammen mit Jürgen Geisler vom Regiopolregion Paderborn e. V. haben Geschäftsführer Jonathan Behm und Projektingenieur Sören Rahmann vom Neue Mobilität Paderborn e. V. (NeMo) auch hochrangige politische Gäste über die Tätigkeiten des Vereins und das Projekt NeMo.bil informiert.

 

Mit einem Prototyp aus dem NeMo.bil-Projekt konnten die Verantwortlichen die Projektergebnisse unmittelbar erlebbar machen. Bundesministerin Verena Hubertz (BMWSB) nahm in dem Cab Platz und informierte sich über das Projekt NeMo.bil. In Begleitung der Bundesministerin waren unter anderem Marcus Klein (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien sowie Chef der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz) und Claude Meisch (Minister für Wohnungsbau und Raumentwicklung von Luxemburg) mit dabei. NeMo und die Regiopolregion Paderborn präsentierten zudem eine Fachveranstaltung mit dem Titel "Grenzübergreifende Mobilitätsplanung".

 

Die Fachveranstaltung umfasste vier Impulsvorträge und ein interaktives Format "World Café". Die Vorträge behandelten das Projekt NeMo.bil zur Entwicklung eines individuellen öffentlichen Nahverkehrs für den ländlichen Raum (Jonathan Behm, NeMo e. V.), Kooperation als Schlüssel gleichwertiger Lebensverhältnisse (Lucas Biermanski und Rafael Kistner, Projektgruppe Kompetenzzentrum für Ländliche Mobilität, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), das landesweit geplante Busnetz Thüringen 2030 mit grenzübergreifenden Anschlüssen (Thomas Zill, LEG Thüringen - Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH) und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raum- und Mobilitätsplanung in den Agglomerationen Basel und Genf (Dean Schmitz, ARL Forum Nachwuchs - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft)."

 

Im anschließenden World Café diskutierten die rd. 30 Teilnehmenden praxisnah die Erfolgsfaktoren sowie Möglichkeiten der Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf andere, insbesondere ländliche Regionen